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Rückblick

Z A B - Jahrestagung 2004

Was hat Kieferorthopädie mit der Atmung zu tun hat

Bundesweite Tagung der Zahnärzte im Büdinger Schloss

Büdingen (ia). “Es ist ein ausgezeichneter Tagungsort mit einem  anspruchsvollen Programm, das ihr persönliches Umfeld und ihre Zukunft betrifft”, begrüsste Bürgermeister Erich Spamer die nahezu 60 Teilnehmer aus ganz Deutschland, die zur 5. Jahresfortbildungsveranstaltung des Zahnärztlichen Fördervereins (Altkreis Büdingen) im Festsaal des Schlosses teilnahmen. Wie der zweite Vorsitzende, Dr. Gerhard Polzar, mitteilte, stand das Programm unter dem Motto möglichst fachübergreifender medizinischer und gesellschaftlicher Themen. Unter den Teilnehmern waren deshalb nicht nur Zahnärzte, Kieferorthopäden und Ärzte verschiedener Fachrichtungen, sondern auch eine Logopädin. “Was hat Kieferorthopädie mit Atmung zu tun?” lautete das Motto des Referates von Polzar. Der Zahnarzt erklärte dabei die Zusammenhänge von HNO-Therapie, zahnärztlicher- kieferorthopädischer- und kieferchirurgischer Therapie und deren Wirkung auf die Atmung. Mit

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interessantem Bildmaterial und Beispielen aus der Praxis wurden die oft vergessenen Wechselwirkungen anschaulich dargestellt und sowohl anatomische Bedingungen als auch physikalische Grundlagen fachlich aufgezeigt. Finanzwirt Georg Recker nahm die fremdfinanzierte Rente zum Thema seines Vortrages, erklärte den Aufbau der privaten Altersvorsorge für Selbständige. Recker ist als Hochschulreferent  und Fachbuchautor auch durch Medien wie Focus-Money, ZDF, WDR oder Capital bekannt. Professor Dr. Joachim Meyle sprach über Parodontitis als Risikofaktor für den allgemeinen Gesundheitszustand und über moderne minimalinvasive Therapie. Im Anschluss an die Fortbildung konnte an diversen Schlossführungen teilgenommen werden.

Artikel aus DZW und DHZ

Tagung im fürstlichen Schloss

5. Jahresfortbildungsveranstaltung des ZAB e.V. fand im Büdinger Schloss statt.

Mit einer bewährten Mischung aus hoher Informationsdichte, fachübergreifenden Themen und aufgelockerter Atmosphäre empfing Dr. Gerhard Polzar einundsechzig Teilnehmer. Der Rittersaal des Schlosses zu Büdingen war der stimmungsvolle Rahmen in diesem Jahr.

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Für Allgemeinmediziner wie Zahnärzte besonders interessant, stellte Dr. Polzar in seinem einleitenden, kurzweiligen Vortrag, die positiven Einflüsse einer kieferorthopädischen Behandlung für die Atmung dar. Gerade bei Patienten mit einer Unterkieferrücklage kann eine möglichst früh begonnene Behandlung die

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FRS; hypertrophierte Adenoiden

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Hypertrophierte Tonsillen

Entwicklung  zum Mundatmer vermeiden. Diese Verhaltens-weise des häufigen Mundatmens führt bei den jungen Patienten häufig zu Entzündungen des Nasen-Rachenraumes, einer frühen Gewöhnung an Antibiotika und chronischer Tonsillitis.

Mit anschaulichen Fallbeispielen verdeutlichte Dr. Polzar den durch die Behandlung gewonnenen Mehrwert an Lebensqualität der Patienten. In den präsentierten Fernröntgenseitenbildern war die Vergrößerung der Luftpassage deutlich sichtbar. Die günstigen Einflüsse einer Frühbehandlung für die Entwicklung einer suffizienten Oberkieferbreite wurden aufbauend auf der Darstellung der anatomischen Grundlagen sehr gut herausgestellt. Ebenso wurde die im Prinzip einfach herzuleitende Erkenntnis, dass eine Vorverlagerung des Unterkiefers beim Klasse II Patienten eine Vergrößerung der Luftpassage verursacht, von Dr. Polzar an Patientenfällen beweisend dargestellt. Eine Entwicklungsförderung der

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Vor Tonsillektomie

Nach Tonsillektomie

Luftpassage beim jungen Patienten vermindert die Wahrscheinlichkeit, dass derselbe Patient 20 Jahre später ein starker Schnarcher wird. Eine Therapie dieses Problems ist inzwischen ein großer Kostenfaktor im Gesundheitsbereich. Eine rechtzeitige Frühbehandlung mit herausnehmbaren Geräten schont also auch die Allgemeinheit. Erstens in punkto Folge-kosten und zweitens schon deshalb, weil sie von der

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Vor KFO; Atemwege verengt

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Nach KFO; Atemwege frei

gesetzlichen Krankenkasse ohnehin nicht getragen wird. Dennoch ist es sehr sinnvoll Eltern auf diese Problematik aufmerksam zu machen.

Nachhaltigkeit ganz anderer Art lag auch dem nächsten Vortrag zu Grunde, der von dem Diplom-Finanzwirt, Herrn G. Recker (Foto unten) gehalten wurde. Der durch zahlreiche Veröffentlichungen und

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Medienbeiträge bekannte Fachmann stellte souverän die Idee einer privat aufgebauten Altersversorgung vor, ein für jeden Freiberufler interessanter Thema. Die „Sicherheits-Kompakt-Rente“, ein Konzept der „Schnee-Gruppe“ bietet die Möglichkeit innerhalb von acht bis zehn Jahren eine voll versteuerte Rente aufzubauen.  Eine nachträgliche Doppelbesteuerung ist de jure ausgeschlossen, da keine steuerlichen Sonderrechte genutzt werden. Die kluge Kombination von Darlehensfinanzierung, Lebens- und Risikoversicherung basierend auf dem Nominalwertprinzip, Steuersatz- und Zinsdifferenz führen zum Aufbau einer stattlichen Altersversorgung. Herrn Recker gelang es, in kurzer Zeit das komplexe und im wahrsten Sinne des Wortes zahlenreiche Thema mit Humor und Sachverstand dem interessierten Zuhörer nahe zu bringen. Den besonderen Vorteil der Auslegung des Konzeptes nach individuellen Bedürfnissen arbeitete der Referent anhand von Exel - Dateien in anschaulicher Weise heraus. Die Teilnehmer wurden über den komplexen Bereich der privaten Altersversorgung nachhaltig sensibilisiert und zusätzlich mit reichhaltigem  Infomaterial zur heimischen Lektüre versehen und in die Mittagspause entlassen.

Gestärkt und aufgewärmt (Rittersäle sind nicht wirklich beheizt), begann nun der Hauptdozent des Tages, Herr Prof. Dr. Meyle (Foto rechts), Parodontologe der Universität Giessen seinen Vortrag. Der erste Teil konzentrierte sich stark auf die Darstellung der wissenschaftlichen Grundlagen. Ausführlich wurde der Stand der Forschung zur Plaqueentstehung, der unmittelbaren parodontalen Auswirkungen und vor allem der systemischen und immunologischen Zusammenhänge erläutert. Zahlreiche Diagrammen und  beeindruckendes Bildmaterial führten hierbei den niedergelassenen Kollegen auch seltene aber umso eindrucksvollere Grenzfälle plastisch vor Augen. Ein modernes Behandlungskonzept geht von allgemeinmedizinischen Ansätzen aus und beschränkt sich eben nicht nur auf das „Auskratzen der tiefen Taschen“, dem Konzept der gesetzlichen Krankenkassen. Wie interessant und umfangreich dieser Themenkomplex ist, wurde von Prof. Meyle gut gegliedert und anregend dargestellt.

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Der zweite Teil des Hauptvortrages beleuchtete die praktische Vorgehensweise. Hierbei wurde die Entwicklung, weg von der früheren Praxis der offenen Kürrettage  zur Therapie mit knocheninduzierenden Produkten (Emdogain) umrissen. Wertvolle Details zum chirurgischen Vorgehen rundeten diesen sehr interessanten und anspruchsvollen Vortrag ab.

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Mit einer Besichtigung des mittelalterlichen Büdinger Schlosses der Fürsten zu Ysenburg klang die Jahresfortbildungsveranstaltung stimmungsvoll aus. Im Ganzen ist es den Organisatoren des ZAB e. V. wieder gelungen eine tolle Herbstfortbildung zu organisieren die anderen zahnärztliche Vereine als Vorbild dienen kann.

Marcus Willeke
niedergelassener Zahnarzt in Frankfurt

Rückblick ZAB A-Z

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Der Inhalt dieser Seite wurde am 21.7.2016 letztmalig aktualisiert. Diese Seite wird von keiner Firma und keiner Organisation unterstützt und erlaubt keine Werbung. Autor der Informationen ist. Prof. Dr. Gerhard Polzar (KKU) Kieferorthopäde.